Club Europeo Dei Gourmet


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Pansch Wein

Pressemeldung:

„Dem ganzen einen Riegel vorschieben“

Club Europeo Dei Gourmet aus Baldham bei München wird in Sachen „amerikanischer Pansch-Wein“ aktiv

Nicht nur nach staatlichen Verboten rufen – hier heißt es „was kann ich für den Staat und seine Weintrinker tun“.

Baldham/München .- Es muss aber was getan werden. Der Club Europeo Dei Gourmet aus Baldham wird sich verstärkt um die Belange der Verbraucher in Sachen „guter, echter Wein“ einsetzen. Die jüngste Entwicklung, der Genehmigung durch die Europäische Gemeinschaft Gen-Weine und verfälschte Pseudowein-Produkte auf dem Deutschen Markt zu genehmigen löst unter den Weintrinkern Ängste aus.

Wie kann man manipulierte Weine erkennen?
Wo werden diese Weine verkauft oder angeboten?
Bei allen Veranstaltungen des Clubs (www.weinundmehr.info) werden Prospekte und Hintergrundinformationen angeboten und auch aufgezeigt wo manipulierte Weine vertrieben werden.

Gibt es bei den renommierten Weinprobiertagen des Clubs auch Händler mit diesen Produkten?
Hier kann auf jeden Fall schon mal Entwarnung gegeben werden Der Club kontrolliert noch verstärkter als vorher, dass bei den eigenen Weinmessen im April und Oktober in Vaterstetten, im Februar und März in Planegg, im März in Regensburg und im November in Rohrdorf keine solche verfälschten Produkte dem Kunden angeboten werden.


Zum Hintergrund: Die Genehmigung der Europäischen Kommission in Europa den Verkauf dieser Produkte zuzulassen hat einen ganz plausiblen Hintergrund. Während die Deutsche Weine nur mit 2% Export nach Amerika dastehen, werden aus Frankreich und Italien, sowie aus vielen anderen Weinanbauenden Regionen bis zu 40% Weine exportiert. Diese Länder verdienen zwar unser Verständnis, weil Existenzen davon abhängen, wenn ein Einfuhrverbot ausgesprochen wird, löst aber auch in diesen Ländern Ängste aus.

Es geht einfach nicht an, dass ohne entsprechende Kenntlichmachung aus Amerika spanische Rijoa-Weine oder italienische Brunello-Weine angeboten werden. Hier muss nach Meinung vieler der Staat für eine Kennzeichnungspflicht suchen. Aber der Club meint: Hier gehört einfach Aufklärungsarbeit betrieben.
Nicht immer nach dem Staat rufen - selber tätig werden. Auch das ist eine Aufgabe des Club Europeo Dei Gourmet aus Baldham. Und hier wird der Club sehr aktiv.
Natürlich gibt es auch gute, echte und schöne Weine aus Kalifornien, für die man gerne mal eine Flasche anderen Wein im Regal lässt.
Aber welcher.
Hier ist nur eine Devise richtig, da ja jeder seinen eigenen Geschmack hat.
Und das ist das Hauptziel der Weintage: Probieren, probieren, probieren . . .


Meldungen 2.1.2006

Was tun gegen den Imageschaden durch gepanschten Wein?
Nach Fritz Keller, dem Vizepräsidenten der Sommelier-Union Deutschland sollten die Deutschen Winzer neue Imagekampagnen kreieren. „Die Werbung ist zu spiessig und konservativ, sie muss aufgefrischt werden um junge, neue Weintrinker über Gefühl und Atmosphäre zu informieren“.
Ausländischer Wein – verbinde der Kunde mit Sonne und Urlaub, deutscher Wein dagegen mit – dunklem muffligem Keller und Langeweile.
Dabei übertrifft der deutsche Wie qualitativ inzwischen alle Konkurrenten aus den Nachbarländern. „Der Deutsche Wein ist frischer, knackiger, fruchtiger und leichter als die Italiener und Spanier“.
Club: Wenn das alleine mal hilft?


Über die WTO (Welthandelsorganisation) können nun auch Großerzeugerländer wie Südafrika, Chile Argentinien oder Australien die Zulassung der neuen Techniken , wie Geschmacksverstärker, Mostkonzentrator und Schleuderkegelkolonne ( Das Gerät zerlegt deinen Wein in seine Hauptbestandsteile. Dann kann man verändern und wieder zusammensetzen.
Übrigens: Die Italiener (Brunello, Barolo und Chianti, haben bereits die Erlaubnis erhalten, Eichenchips in den Weinen zu verwenden.
Club: Schau, schau . . . da heisst es nun aufpassen.
 


An den Club Europeo Dei Gourmet Baldham,


Grüß Gott,

ich habe diese Nachricht schon Ende September mitbekommen und alles versucht, was in meiner bescheidenen Macht steht. Das peinliche ist für mich, dass Frankreich, Spanien und Italien diese Gesetzesänderung verlangt haben, weil Sie als Exporteur an Ihren Profit und Umsatz denken. Ohne diese, wäre das gar nicht möglich gewesen.
Wie auch immer. Wir als Fachleuten können und sollten im kleinen Beginnen und unsere Kunden und Gäste auf diesen Missstand hinweisen und Informieren. Ich werde Ihre Mail an Herrn Glauben weiterleiten.
P.S. Leider geht es nicht nur um den Einsatz von Holzchips, viel schlimmer ist das verdünnen mit Wasser oder das separieren des Weines in die Bestandteile, Extrakt, Wasser und Alkohol, um den Wein anschließend je nach Bedarf zusammenzusetzen. Das ist der echte Horror!
Ich kann mir nur wünschen, dass unter den Fachleuten mehr wie Sie sind, die den Idealismus nicht verloren haben. Weiter so!!

Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Meyer,

Gastronomie- u. Weinberatung
der Sommelier-Union Deutschland
 


Meldungen 15.1.2006
Nach Anfrage beim Deutschen Weinbauverband wegen des amerikanischen Pansch bzw. Kunstweines haben wir folgende noch beruhigende Nachricht bekommen



Sehr geehrter Herr Landgraf,

die von Ihnen angesprochenen "US-Kunstweine" sind derzeit noch nicht zur Vermarktung in der EU zugelassen. Dies hat seinen Grund darin, dass das neue EU-US-Weinabkommen zum einen erst nach Unterzeichnung durch beide Vertragsparteien in Kraft treten wird, die derzeit noch aussteht. Hinzu kommt, dass die in dem neuen Weinabkommen verankerte gegenseitige Anerkennung önologischer Verfahren, die die Erzeugung der "Kunstweine" ermöglicht, auch nach Unterzeichnung des Abkommens durch die Vetragsparteien noch nicht automatisch in Kraft tritt. Dies ist laut dem Vertragsabkommen erst dann der Fall, sofern von US-Seite aus Änderungen des US-Rechtes bewirkt worden sind, die einen besseren Schutz von im Anhang II des Abkommens aufgeführten EU-Herkunftsbezeichnungen (u.a. Burgundy, Rhine, Moselle, Chablis, Champagne etc.) gewährleisten und diese Änderung des US-Rechtes seitens der USA gegenüber der EU-Kommission mitgeteilt worden ist.

Ergänzend hierzu ist darauf hinzuweisen, dass die EU den USA bereits seit 1984 Zugeständnisse betreffend die Anwendung von in der EU nicht zugelassenen önologischen Verfahren, wie u.a. den Einsatz von Ionenaustauscher, einräumt.

Mit freundlichen Grüßen

A. Blau

Deutscher Weinverband
 


Meldungen 02.11.2006

Die Weinmaschine, die alles kann

Australische Wissenschaftler haben die ultimative Weinbereitungsmaschine entwickelt. Sie kann den Alkohol reduzieren oder flüchtige Säure entfernen.

Die neue Erfindung der Firma Memstar reduziert mittels Umkehrosmose den Alkoholgehalt von Wein auf jeden gewünschten Wert - vor allem für australische Sonnen-Bomben geeignet. Auch der Gehalt an flüchtiger Säure kann reduziert werden, unerwünschte Aromen, wie der Rauchgeschmack von Buschbränden (in Europa eher selten), können angeblich vollständig und ohne nachteilige Folgen für die übrigen Aromen herausgefiltert werden. Sogar die Auswirkungen von Brettanomyces-Hefen sind auf diese Weise zu beseitigen.

Quelle: wein-plus


 

 


Alois Landgraf, für den Club Europeo Dei Gourmet Tel. 08106/7467 und 0171-337663
 

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